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Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2

Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2Autor: Stieg Larsson
Urheber: Stieg Larsson, Wibke Kuhn
Verleger: Heyne Verlag

Kaufen Gebraucht: EUR 5,49
Stand 7.9.2010 02:53 CDT Einzelheiten



Verkäufer: reBuy
Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 292 Rezensionen
Verkaufsrang: 13

Medium: Taschenbuch
Seiten: 768
Versandgewicht: 1.3
Maße (innen): 7.3 x 4.7 x 1.8

ISBN: 3453433173
EAN: 9783453433175

Publikation: August 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

Auch erhältlich in:

  • Gebundene Ausgabe - Verdammnis: Roman: Millennium Trilogie 2
  • Broschiert - Verdammnis
  • Hörbuch-Download - Verdammnis
  • Audio CD - Verdammnis: Millennium Trilogie 2
  • Audio CD - Verdammnis
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Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 292



5 von 5 Sternen Ein Fest für jeden Thrillerfan und eine kritische Reflexion zugleich - Stieg Larssons: Millenium-Trilogie   November 22, 2009
Amigo Del Sol (Fürstentum Lippe)
42 aus 51 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Millenium-Redaktion arbeitet an einem brisanten Fall. Der junge und engagierte Journalist Dag Svensson hat jahrelang im international-tätigen Mädchenhandel recherchiert und will nun in Zusammenarbeit mit der Millenium-Redaktion unter der Leitung von Mikael Blomkvist und Erika Berger, diesen brisanten Fall öffentlich machen. Dieses Vorhaben bleibt nicht lange unbemerkt und urplötzlich ist Dag Svensson tot, ermordet. Die Polizei hat allerdings schnell einen Verdächtigen: Lisbeth Salander. Die junge, wie schwierige Hackerin mit der Mikael Blomkvist einst im Vanger-Fall zusammen gearbeitet. Als wenig später Nils Bjurman, Salanders gesetzlicher Betreuer, ebenfalls ermordet aufgefunden wird, haben sich Polizei und die Medien bereits auf Salander eingeschossen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschwunden oder doch nicht...? Da Mikael der Einzige ist der an Salanders Unschuld glaubt, beginnt er dort nach Beweisen ihrer Unschuld zu recherchieren, wo sein Kollege Dag wohl in ein Wespennest gestochen hat...

"Verdammnis" ist der zweite Roman aus der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson. Die Geschichte knüpft gut 1,5 Jahre nach dem Ende des letzten Romans an. Die Geschichte entwickelt sich anfänglich durchaus solide. Auf den ersten gut 200 Seiten wird nahezu ausschließlich auf die Figur Lisbeth Salander eingegangen. So das diese, im ersten Roman noch sehr "unbekannte" Figur, Seite für Seite mehr an Konturen gewinnt und damit defintiv die Hauptrolle im zweiten Roman innehat. Es bleibt dabei nicht aus, dass "Verdammnis" stellenweise etwas langatmiger daherkommt, wie der Vorgänger, denn zwischen den Morden und dem spannungsgeladenen Finale gibt es immer wieder viele Seiten mit Geplänkel. Aber dies, und das ist das geniale von Larssons Schreibstil, kann sich schlagartig ändern. Da passiert gut 20 Seiten lang rein gar nichts und dann schlägt Larsson urplötzlich aus dem Nichts zu und zieht die Spannungsschraube gewaltig an. Alleine für diese gelungenen Kniffe verdient sich der Autor schon 5 Sterne. Aber auch für die gnadenlose Offenlegung der Gesellschaft (hier verkörpert durch die schwedische und damit sicherlich beliebig austauschbar), ihren Einstellungen und Gesetzmäßigkeiten machen diesen Roman zu einem wirklich lesenswerten und gesellschaft-kritischen Buch, dass mit der Figur Lisbeth Salander einen perfekten Reibungspunkt zu bieten hat.

Auf den letzten 300 Seiten, des rund 750 Seiten starken Werkes beginnen sich die Ereignisse förmlich zu überschlagen, so dass man spätestens hier gänzlich dem Buch verfallen ist. Die Spannung wird bis ins Unermessliche getrieben, so dass wohl jeder Thriller-Fan hier vollstens auf seine Kosten kommen wird. Das packende Ende dieses zweiten Teils ist anschließend der nahtlose Übergang zum dritten Roman (Vergebung: Roman). Einsteigern sei an dieser Stelle empfohlen, um vor allem die Figur Salander in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen, unbedingt mit dem ersten Roman (Verblendung: Roman) dieser Trilogie zu beginnen, es lohnt sich - 5 Sterne.




5 von 5 Sternen Heyne Verlag - gib Gas!!!!!   August 2, 2007
mausaki (vom Berg)
82 aus 103 fanden die folgende Rezension hilfreich

Nachdem ich meinem Vorsatz untreu geworden bin, nur Taschenbücher zu kaufen, weil Hardcover so schwer ist, musste ich den zweiten Teil von Stieg Larssons Trilogie unbedingt jetzt schon haben. Ich hätte es nicht ausgehalten, die Fortsetzung von "Verblendung" erst im Herbst 2008 (laut Heyne Verlag) als TB in den Händen zu halten. Und wieder ist es passiert: Über 700 Seiten in drei Tagen. Wir erfahren viel über den Hintergrund von Lisbeth Salander, endlich auch, warum die Mutter von ihr überhaupt im Pflegeheim war. Mikael Blomkvist versucht, Lisbeth von den Anschuldigungen zu entlasten, die im Zuge einer Reihe von Morden gegen sie erhoben werden. Ganz Schweden hetzt sie als Mörderin, eine Rufmordkampagne sondergleichen, und dennoch versucht sie mit Hilfe ihrer beträchtlichen Fähigkeiten, den wahren Umständen auf die Spur zu kommen. Wie schon in "Verblendung" ist das alles so spannend erzählt, dass man einfach nicht aufhören kann. Das Ende - nun ja, auf jeden Fall ein Cliffhanger und ein ganz klein wenig sehr unwahrscheinlich. Aber das tut diesen rundherum wunderbaren Stunden mit Salander/Blomkvist keinen Abbruch - bloss: wie soll ich es bis Band 3 (Frühjahr 2008) aushalten?






5 von 5 Sternen Die Millennium Trilogie geht weiter...   Januar 29, 2010
Bella (Karlsruhe)
5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Verdammnis" ist Stieg Larsson's zweiter Band aus der Millenium Trilogie. In seinem ersten Teil "Verblendung" erfahren wir so einiges über den Hauptprotagonisten Mikael Blomkvist der scherzhaft auch oftmals Kalle Blomkvist genannt wird. In "Verdammnis" hingegen wird der Leser auf eine spannede Art und Weise in die Vergangenheit von Lisbeth Salander entführt.

Die zurückgezogen lebende Hackerin Lisbeth versucht nach der ganzen Vanger-Clan Geschichte sich von Mikael zu distanzieren, immerhin hat sie ihn schon viel zu nahe an sich herangelassen. So folgt man ihr in den ersten Kapiteln in auf ihrer Weltreise und bekommt übermittelt mit was für Gedanken sie sich herumschlägt.

Zur gleichen Zeit herrscht in der Millenium Redaktion mal wieder Trubel da ein neues Magazin über Mädchenhandel und auch ein Buch, für das sich die Redatktion Dag Svenson herangezogen hat, erscheinen soll. Stieg Larsson beschreibt wieder einmal gekonnt die Gedankengänge von Mikael die sich nicht nur rund um die Recherche zum Thema Mädchenhandel drehen sondern er denkt auch oft daran was mit Lisbeth los ist. Des öfteren steht Mikael vor ihere Wohnung und versucht sie telefonisch zu erreichen, doch mit keinem Erfolg, unmittelbar nach der Wennerström Geschichte (bei der Lisbeth eine große Rolle spielte) hatte sie sich abgenabelt und Mikael kann sich nicht vorstellen warum.

Als bald darauf Dag Svenson und seine Partnerin Mia Bergmann ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden werden ist Lisbeth Salander die Hauptverdächtige. Kurz darauf wird Lisbeth's rechtlicher Betreuer Bjurmann tod aufgefunden...auch hier scheint die Hauptverdächtige Lisbeth zu sein. Es zweifelt jedoch nicht nur Mikael an ihrer Unschuld, sondern auch ihr ehemaliger Arbeitgeber Dragan Armanski. Mikael beschließt in eigener Regie zu ermitteln da nicht nur eine Freundin von ihm verdächtigt wird sondern bei diesem Vorfall sein guter Freund Dag ums Leben gekommen ist.

Mit viel Gefühl und Schmerz beschreibt Stieg Larsson Mikales innere Zerissenheit. Die Klemme in der er steckt wird einem nur zu schmerzlich bewusst. Man kann gut nachvollziehen wie ihm in einer solchen Situation zu Mute ist. Man stellt sich immer wieder die Frage ob Mikael auf die Spur der wahren Mörders kommt und fiebert regelrecht mit ihm mit.

Genau wie in Stieg Larsson's "Verblendung" beginnt die Story eher wie eine Krimigeschichte, mit etwas wenigers Spannung. Man wird zuerst mit den ganzen Begebenheiten vertraut gemacht und stolpert dann schnurstracks ins Abenteuer hinein das einem das Blut stocken lässt. Die Spannungskurve wird zum Ende des Romans immer höher, so dass man es kaum mehr erwarten kann zu erfahren was mit Lisbeth und Mikael passieren wird.

Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°°

"Verdammnis" ist die gut gelungene und spannungsgeladene Vortsetzung von Verblednung. Wie auch schon im ersten Roman dreht sich alles um den Journaliten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander. Wieder einmal rutscht Mikael in eine aussichtslose Sache hinein...nur diesmal kann ihm Lisbeth nicht so zur Seite stehen wie vorher, da sie selbst die Verdächtige ist....



5 von 5 Sternen Langsam, aber sicher...   August 31, 2009
Gaby (Göttingen)
18 aus 23 fanden die folgende Rezension hilfreich

... nähert sich die Millenium-Trilogie in Teil zwei ihrem Höhepunkt.
Zugegeben, bei Teil eins ("Verblendung") musste ich auf den ersten hundertfünfzig Seiten manchmal ein Gähnen unterdrücken, dauerte es doch noch, bis die Charaktere Blomquist/Salander sich zu entwickeln begannen und war mir die Familie Vanger zahlenmäßig dann auch ein bisschen zu umfangreich geschildert, aber in "Verdammnis" nimmt die Geschichte noch einmal so richtig Fahrt auf, sodass man sich der Sogwirkung nicht mehr entziehen kann.
Natürlich kann man das Eine oder Andere bemängeln (Lisbeth Salanders Fähigkeiten sind schon sehr außergewöhnlich, und gewisse "Zufälle" könnte man als grenzgängerisch werten), aber bei welcher Geschichte kann man das nicht?
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass man anstatt Haare in der Suppe zu suchen lieber das ganze Paket betrachten und bewerten sollte, und unter dem Strich ist Stieg Larrson mit seiner "Milleniums-Trilogie" ein Meisterwerk gelungen, das zu Recht seinen Spitzenplatz in der Literaturwelt einnimmt.
Schade nur, dass Larrson diesen Welterfolg nicht mehr erleben durfte, und natürlich doppelt schade für uns Leser, dass wir von diesem begnadeten Autor keinen Nachschub mehr bekommen.



5 von 5 Sternen Eine großartige und spannende Fortsetzung!   Januar 30, 2010
Renee Lezard
10 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich

Im 2. Teil der Millennium Trilogie konzentriert sich der Autor dieses Mal ganz auf die Figur der Lisbeth Salander und deren schwierigem sozialen Anpassungsprozeß. Lisbeths gesetzlicher Betreuer Nils Bjurman, dem sie in Verblendung anfangs noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war, will sich Lisbeths Kontrolle entziehen und sie loswerden.
Er spinnt ein intrigantes Netz um sie und bringt damit eine Entwicklung ins Rollen, deren Ausmaß er nicht mal annähernd ahnt.
Mikael Blomkvists journalistische Niederlage in der Wenneström-Affäre hatte sich in einen Sieg verwandelt. Er ist wieder gefragt. Während Lisbeth durch Abwesenheit glänzt, arbeitet Mikael schon wieder an einer neuen brisanten Story über Mädchenhandel. Doch er ist auch etwas irritiert wegen Lisbeths plötzlichem Verschwinden. Mikael kann sich beim besten Willen nicht erklären, warum sie sich von ihm distanziert hat.
Als Nils Bjurman und einer von Mikaels Reportern und seine Freundin erschossen aufgefunden werden, wird Lisbeth von der Polizei der Tat verdächtigt und landesweit gesucht. Mikael ist der Einzige, der an ihre Unschuld glaubt.

Lisbeth und Mikael sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die mir aber sehr sympathisch sind. Mir hat es das seltsame Mädchen wieder sehr angetan. Lisbeth ist wieder genau so mutig und clever, wie sie schon im ersten Teil war. Sie lebt nach ihren eigenen Regeln. Meiner Meinung nach ist sie ein sehr moralischer Mensch. Nur ihre Moral stimmt manchmal nicht mit dem Gesetz überein.
Sie war in ihrem jungen Leben schon einer Vielzahl von juristischem Missbrauch ausgesetzt, aber niemand hörte ihr zu oder half ihr. Sie wehrt sich gegen jeden auf ihre eigene Art und Weise.
Auf jeden Fall habe ich mich für sie gefreut, als sie langsam erkennt, dass Freundschaft auf Respekt und Vertrauen beruht. Mikael ist einer der wenigen Menschen, den sie gelernt hat zu respektieren und dem sie vertraut. Leider tut er unbewusst etwas, was Lisbeth ihm nicht verzeihen kann.

Das Buch ist als reiner Thriller stärker als sein Vorgänger, weil es weniger Nebenhandlung gibt. Dafür mehr Spannung und noch mehr geschickt gezeichnete Figuren: Einen Haufen übler Burschen, korrupte Polizisten, ein Phantom, das als Zala bekannt ist und einen böswilligen blonden Riesen, der keinen Schmerz verspürt.
Man wird von einem spannenden Ereignis in das nächste katapultiert und nichts ist so, wie es scheint. Der Leser wird jedes mal aufs Neue mitgerissen. Das rasante Tempo der Handlung und der ständige Wechsel von Szenen und Orten, an denen diese Geschichte spielt, lassen einen nicht mehr los.
Klare Empfehlung!


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