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Leichenblässe |  | Autor: Simon Beckett Urheber: Simon Beckett, Andree Hesse Verleger: rororo
Kaufen Gebraucht: EUR 5,99 Stand 9.9.2010 10:55 CDT Einzelheiten
Verkäufer: missispfitzer Bewertung: 245 Rezensionen Verkaufsrang: 19
Medium: Taschenbuch Ausgabe: 2 Seiten: 416 Versandgewicht: 0.7 Maße (innen): 7.4 x 4.5 x 1.2
ISBN: 349924859X EAN: 9783499248597
Publikation: Juli 17, 2010 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Thrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt.Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben. Simon Beckett hat ein weiteres Meisterstück eines Pathologie-Thrillers abgeliefert. Reich an überraschenden Details und mit einem furiosen und dramatischen Showdown ausgestattet, bietet Leichenblässe alles, was der Krimileser mit Recht erwarten darf. Die Täterperspektive als dramaturgischer Kniff ist zwar nicht mehr neu, doch Beckett verwendet dieses Mittel sehr sparsam und äußerst virtuos, um Einblicke in die komplexe Psyche des Mörders zu geben, durchaus aber auch, um falsche Fährten zu legen. Wer Beckett bisher noch nicht kannte, wird sich begierig auch auf dessen beide ersten Thriller Die Chemie des Todes und Kalte Asche stürzen. Intelligente atemberaubende Spannung! --Ulrich Deurer
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| Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 245
Was lange währt.... Januar 19, 2009 so_82 175 aus 191 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachdem ich die ersten beiden Teile von Simon Becketts Thriller-Reihe rund um den forensischen Anthropologen David Hunter verschlungen hatte, war die Vorfreude auf Teil 3 natürlich groß. Etwas mehr als 400 Seiten später kann man sagen, dass sich das Warten gelohnt hat...
Schon auf der ersten Seite fühlt man sich quasi gleich zu Hause. Das Buch beginnt mit einer ähnlichen Einleitung wie die Vorgänger. Auch sonst hat sich an Becketts Schreibstil wenig geändert. Ein Umstand den eingefleischte Fans sicher begrüßen werden.
Dennoch hat sich auch hier etwas getan. Beckett fügt jetzt immer wieder einige Passagen aus der Sicht des Täters ein. Ein guter Einfall, denn die Einschübe sind spannend, irgendwie verstörend und fügen sich dennoch nahtlos in die Handlung ein. Zudem sind sie eine gelungene Abwechslung zur üblichen Ich-Erzähler-Perspektive.
Zur Story will ich nicht allzu viel sagen, nur dass sie erstmals nicht in Großbritanien spielt. Das gesamte Setting der Handlung errinnert wieder etwas mehr an "Die Chemie des Todes" (ländlichere Gegend mit umligenden Waldgebieten). Für Beckett üblich gibt es wieder einen überschaubaren Personenkreis, der zum Täterraten einlädt. Dies ist mir diesmal etwas einfacher gefallen. Zum ersten Mal habe ich auf den richtigen Täter getippt. Dennoch ist dass Buch durchgehend spannend und wartet natürlich mit einem - für Beckett typischen - Überraschungseffekt am Ende auf.
Alle Charaktere sind glaubhaft gestaltet, auch wenn so mancher sie vielleicht als etwas "stereotyp" bezeichnen würde. Die Story war für mich auch weitestgehend schlüssig.
Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, wird die größere Geschichte um David Hunter fortgeführt die in den ersten beiden Bänden begonnen wurde. Daher ist es mehr als lohnenswert, die Vorgänger zu lesen.
Am Ende muss man sagen: ein gewohnt guter Beckett. Der für mich gemeinsam mit "Der Chemie des Todes" knapp hinter "Kalte Asche" rangiert. Aber das ist sicherlich Geschmacksache. Ich würde zwischen 4 und 5 Sternen vergeben, aber das Pendel schlägt eher Richtung 5 aus. Auf jeden Fall bleibt Simon Beckett mit "Leichenblässe" einer der - wenn nicht sogar "der" - Top-Thrillerautoren.
Klasse Januar 30, 2009 robby (Osnabrück/Niedersachsen) 23 aus 32 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nun ist also nach "Chemie des Todes" und "Kalte Asche" Becketts drittes Buch "Leichenblässe" erschienen und ich muss sagen, für mich war dieser dritte Teil der bisher Beste.Es bietet sich auch an ,die Bücher hintereinander zu lesen, da das Leben des Hauptprotagonisten, David Hunter, immerwieder eine Rolle spielt und jedes Buch Bezug nimmt auf vorrausgegangene Ereignisse, so auch hier.
David Beckett hat sich von seiner Messerattacke und den damit verbundenen physischen, aber vor allem den psychischen Folgen noch nicht erholt. Er zweifelt daran, ob er seine Arbeit weiterführen kann. Da kommt ihm die Einladung eines Freundes aus Tennesee gerade recht, der ihm vorschlägt, auf der Body Farm einer Fachfakultät, an der er leitender Antropologe ist, Leichenstudien zu betreiben.Doch gerade in Amerika angekommen, wird Hunter wieder in einen Mordfall hineingezogen, der sich dort ereignet hat. Von den Ermittlern vor Ort immer kritisch beäugt und sogar abgelehnt, hilft er seinem alten Freund und Mentor, Tom Liebermann, bei der Aufklärung eines verzwickten Falles. Leichen, die gefunden werden, stimmen von ihrer Identität nicht überein. In einem Sarg, in dem eigentlich ein Toter weißer Mann liegen soll, werden die Überreste eines Farbigen gefunden, dessen Todeszeit schon wesentlich länger , als bei dem Gesuchten, zurückliegen muss.Die Forensiker stehen vor einen Rätsel. Als dann der ermittelnde Profiler verschwindet, geht man davon aus, es mit einem Serientäter zu tun zu haben.Wer von denen am Fall Beteiligten, ist als nachstes dran?
Mit gewohnter Spannung kommt auch der neue Beckett daher, ich fand ihn sogar noch spannender als die Vorgänger. Die Beschreibungen der Leichen in ihren unterschiedlichen Verwesungsstadien erfordert zwar einen guten Magen, da ich aber im medizinischen Bereich tätig bin, fand ich es sehr interessant. Für Mediziner , oder Angestellte dieses Berufszweiges also höchst spannend. Auch die immer neuen Wendungen im Geschehen, lassen die Spannung bis zum Schluss auf einem hohen Level bleiben. Simon Beckett hat es mit seinem Buch geschafft, dass ich die ganze Nahct durchgelesen habe.
David Hunter ist zurück! Januar 18, 2009 Andrea Koßmann www.kossis-welt.de (Marl, NRW) 15 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich
Lange musste der Leser auf die Rückkehr des forensischen Anthropologen David Hunter warten. Denn anderthalb Jahre können verdammt lang sein, wenn man sehnsüchtig darauf wartet, dass ein neues Buch von Simon Beckett auf den Markt kommt.
Als eine Leiche aufgefunden wird, die man anhand ihrer Verwesungsmerkmale nicht mehr identifizieren kann, ist es ein Wink des Schicksals, dass Hunter gerade in der Nähe ist und an der Aufdeckung dieses Mordes teilhaben kann. Eigentlich ist er nur zu Besuch in Tennesse, denn von seinem letzten Einsatz ist er noch ein wenig lädiert und wollte eine Auszeit nehmen um für seinen Job wieder fit zu sein. Dazu besuchte er die sogenannte 'Body Farm', die Schauplatz für forensische Tätigkeiten ist. Die Ermittler vor Ort sind alles andere als angetan davon, dass Hunter, der Engländer, in ihrem Fall mitschnüffelt. Und das zeigen sie ihm auch. Immer wieder stößt er darauf, dass er vor Ort nicht willkommen ist.
Doch sein alter Freund Tom hält viel von ihm und legt bei seinen Kollegen ein gutes Wort für ihn ein. Sehr ekelerregend schildert Beckett die Verwesung und den Geruch der gefundenen Leiche und gerade diese Stellen in diesem Buch sind sicher nichts für zarte Seelen. Selbst mir als hartgesottene Thriller-Expertin stockte so manches Mal der Atem.
Am Fundort der Leiche wird ein Beweisstück gefunden, welches einen sehr gut abgezeichneten Fingerabdruck enthält. Auf der Suche nach dem zugehörigen Menschen entpuppt sich der Abdruck als der eines Mannes, der aber bereits seit 6 Monaten tot sein soll. Hunter und Tom machen sich auf die Suche nach dieser Leiche und beantragen eine Exhumierung, bei der sie wiederum auch auf Ungereimtheiten stoßen. Und es tauchen immer mehr Leichen auf, die wiederum auf andere Leichen hinweisen. Begleitet wird die Suche nach dem Serienmörder immer wieder von grausigen Funden, vielen Maden in den Leichen und von Gerüchen, bei denen ich froh bin, dass sie über das Buch nicht übertragen werden konnten.
Gleichzeitig zu dieser Geschichte wird in Kursivschrift eine ganz andere Geschichte erzählt, von der man Anfangs nicht weiß, von wem sie berichtet. Erst nach und nach kommt der Leser dahinter, was diese andere Geschichte zu sagen hat und am Ende laufen diese beiden Fäden natürlich zusammen.
Mit einem hat Beckett auch in diesem Buch nicht gespart: Spannung, Thrill und ekelerregende Szenen geben sich die Klinke in die Hand. Einmal in das Buch hineingesogen, kommt man erst wieder raus, wenn die Mordserie sich am Ende auflöst. Die Spannungslinie wird konstant gehalten und gerade ganz zum Schluss geht sie noch mal steil in die Höhe.
Man muss sich mit der Arbeit eines forensischen Anthropologen sicherlich nicht auskennen, aber auch der Laie lernt einen kleinen Teil dieses Wissens dazu. Zu keiner Zeit erscheinen die Erläuterungen zu Verwesungszeiten oder optischen Eindrücken der Leichen als zu pathologisch. Auch der Laie versteht die Begriffe, denn sie werden von Beckett erläutert. Man liest also einen ziemlich gut geschriebenen Thriller und so ganz nebenbei lernt man noch Wissenswertes über die Anthropologie.
Dieser Thriller hat also alles, was einen guten Thriller ausmacht. Ich bin froh darüber, dass Simon Beckett derzeit bereits am 4. Band dieser Serie schreibt. So haben seine Fans etwas, auf das sie sich freuen können.
Bis es aber soweit ist, können Beckett-Fans und die, die es noch werden möchten, sich darauf freuen, dass es in diesem Jahr noch zwei weitere Bücher des Autors geben wird. Nämlich 'Obsession' und 'Flammenbrut'.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um den 3. Thriller aus der David-Hunter-Serie handelt. Und auch wenn jeder Teil in sich abgeschlossen ist, so empfehle ich, die Reihenfolge (Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe) einzuhalten, da das Leben des Protagonisten Hunter ja in jedem Buch voranschreitet. Zwar wird auch im dritten Teil wieder ein wenig aus der Vergangenheit geplaudert, aber schöner ist es, wenn man Hunter von Anfang an erlebt.
Resumée: Beckett konnte an den Erfolg seiner ersten beiden Thriller dieser Serie problemlos anknüpfen!
Ein Interview mit Simon Beckett gibt es auf meiner Homepage. Ebenso die Möglichkeit, eine signierte Ausgabe der "Leichenblässe" zu gewinnen. Schaut einfach mal rein!
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite August 30, 2010 Oona David Hunter wird zu seinem 3. Fall gerufen: er soll einem alten Freund bei der Aufklärung eines Mordes helfen. Anfangs noch von Selbstzweifeln und Ängsten geplagt, vergräbt sich David immer mehr in den Fall...
"Leichenblässe" ist meiner Meinung nach das bisher beste Buch der "Hunter-Reihe". Diesmal schafft der Autor es, von Anfang bis zum Ende Spannung zu erzeugen und auch das Ende ist wie bei "Chemie des Todes" und "Kalte Asche" überraschend, überrumpelnd und irritierend. Allerdings auch ziemlich surreal.
Anders als bei den ersten beiden Büchern werden in diesem Buch auch immer mal wieder die Gedanken des Mörders beschrieben, irritierender Weise in der "Du-Perspektive".
Lohnt sich zu lesen!
Spannend bis zum Schluss... August 13, 2010 Dana Czekanowski (Farnstädt) Ich hatte schon die Vorgänger-Bücher mit dem Forensiker Dr. Hunter gelesen und auf die nächste Story gewartet. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen. Es ist spannend, anschaulich, ohne eklig zu sein und mir ist Dr. Hunter sympathisch. Also warte ich nun wieder, bis das nächste Buch hoffentlich bald erscheint. Ich kann diese Geschichte auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen. Fünf Sterne dafür.
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